Beim 41. BREAKFAST TALK von Caemmerer Lenz und swsp transform (Veränderung braucht Strategie) stand eine unbequeme, aber zentrale Frage im Raum:
Bleibt Europa KI‑Anwender – oder werden wir endlich Gestalter?
Der Impulsvortrag von Mirko Holzer (bis vor kurzem Deputy Director AI & Robotics bei der SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovationen) hat viele von uns beschäftigt – und noch mehr Gespräche angestoßen.
Was Teilnehmende besonders mitgenommen haben:
- 👉 Wenn KI in absehbarer Zeit viele White‑Collar‑Jobs besser kann als wir, dürfen wir uns nicht dauerhaft auf US‑ oder chinesische Modelle verlassen.
- 👉 Europa setzt mit dem AI Act Regeln – aber Regeln allein schaffen noch keine technologische Führungsrolle.
- 👉 Aufholen ist keine Strategie mehr. Leapfrogging schon. Es geht darum, die nächste technologische S‑Kurve zu identifizieren.
- 👉 Genau dafür braucht es europäische Frontier Labs: kleine, fokussierte Teams mit eigenem Stack, eigener Architektur und klarer Anwendung.
- 👉 Und vor allem: KI muss jetzt Teil unserer Wertschöpfung werden. Intelligenz wird zur Ressource – nicht irgendwann, sondern heute.
Hängen geblieben ist ein Gedanke, der den Vormittag gut zusammenfasst:
„Der effektivste Weg, etwas zu tun, ist es einfach zu tun.“ (Amelia Earhart)
Oder anders gesagt: Mut, Geschwindigkeit und Gestaltungswille sind keine Buzzwords – sie sind Voraussetzungen.
Ein Netzwerk für Perspektivwechsel
Seit zehn Jahren bietet der Breakfast Talk einen geschützten Raum für Persönlichkeiten mit Leitungsverantwortung, um jenseits des Tagesgeschäfts Kontakte zu knüpfen und den eigenen Horizont zu erweitern. Der Austausch mit Heike Springhart hat gezeigt: Wahre Führung braucht Mut zur Selbstreflexion und die Bereitschaft, Räume für andere zu öffnen.










